Historie

1984: Firmengründung

1984: Firmengründung

Im Keller und der Garage ihres Einfamilienhauses im 11. Wiener Gemeindebezirk gründeten Gertraud und Josef Witke ihr Unternehmen. Innerhalb von vier Monaten beschäftigte die Ing. Witke GmbH bereits drei Mitarbeiter (Teilhaber). Der Einstieg in den Markt gelang dank der Firmen Hirschmann, Philips und Huma sowie einigen privaten Freunden rasch – sie alle waren wesentlich am erfolgreichen Start des Unternehmens beteiligt.

Der Beginn einer Erfolgsgeschichte

Dank Hirschmann folgten Antennenaufträge, für Philips große Subaufträge unter anderem im AKH (Antennenbau und Bereich Video- und Audioanlagen). Mit Sony gemeinsam durfte die Witke GmbH diverse Spitäler – darunter ebenfalls das AKH – mit OP-Videoanlagen und OP-Mikroskopen sowie Endoskopie-Geräten ausrüsten und in Betrieb nehmen. Weiters folgten Aufträge für Landesmuseen und Landesausstellungen in NÖ, in deren Rahmen die Witke GmbH mit der Wartung, Planung und Errichtung von Alarm- und Videoanlagen beauftragt wurde. Zudem stieg die Nachfrage im Bereich der privaten Sat-Anlagen stetig. Die Folge: Innerhalb von nur vier Jahren wuchs die Anzahl der MitarbeiterInnen auf ca. 15 an!

Im Auftrag des ORF und der Post AG

Von Beginn an pflegte die Witke GmbH auch geschäftliche Beziehungen mit der Funkabteilung der niederösterreichischen Landesregierung, der Sendertechnik des ORF, als auch mit der damaligen Funk- und Richtfunkabteilung der österreichischen Post AG. Immer wieder wurde das Elektrounternehmen mit der Durchführung kleinerer Aufträge in gesamt Österreich betraut.

1987: Erwerb eines neuen Betriebsgebäudes

1987: Erwerb eines neuen Betriebsgebäudes

Nachdem der Betrieb mittlerweile räumlich aus den Nähten platzte, erwarb das Ehepaar Witke ein desolates Gebäude in der Simmeringer Hauptstraße 257, das nach einer aufwändigen Renovierungszeit von zwei Jahren 1989 von der Witke-Mannschaft bezogen wurde. Der weiteren Expansion stand damit nichts mehr im Wege.

1988: Mit Sat-TV einen weiteren Sprung vorwärts

1988: Mit Sat-TV einen weiteren Sprung vorwärts

Durch die bereits etablierte Lösungskombination HF-Stahlbau/Antennenbau und E-Installation erweiterten und vertieften sich die Geschäftsbeziehungen nun fortlaufend. Nachdem die Aufträge von Telekabel (jetzt UPC) über Jahre sporadisch erfolgten, änderte die erfolglose Auftragsarbeit eines Mitbewerbers die Situation grundlegend: Durch eine spezielle Konstruktion (Stahlbau) des Witke-Teams konnte eine Lösung herbeigeführt werden – in Folge wurde die Witke GmbH beauftragt, alle Sub-Stationen sowie die Hauptempfangsstation der Firma Telekabel zu errichten; eine Weichenstellung für den weiteren Erfolgsweg.

1989: Expansion im Stahlbau

1989: Expansion im Stahlbau

Die Aufträge im Funkantennenbau wurden immer größer. Der ORF beauftragte die Witke GmbH nun mit den Standorten für den Reportagefunk in ganz Österreich – das Witke-Team arbeitete auf jedem ORF Sender in Österreich. Hinzu kamen Aufträge von der Post AG und in weiterer Folge von A1 für den Aufbau von Telefonstationen – vom D-Netz bis zu GSM in Niederösterreich, Burgenland und Oberösterreich.

1992: Mit Glasfasern auf der Erfolgswelle

1992: Mit Glasfasern auf der Erfolgswelle

In diesen Jahren begannen auch die ersten großen Überlegungen über den Einsatz von Glasfasern. Zufall und Entwicklungsfreudigkeit halfen, diese Visionen Jahre später zu verwirklichen. Auch hier war das Zustandekommen eines maßgeblichen Auftrages einem Mitbewerber zu verdanken, der den bereits angenommenen Auftrag über Glasfaserarbeiten (Verlegung, Spleißen, Messen, Inbetriebnahme) mangels vorhandener Lösung schlussendlich nicht durchführen konnte. Ein weiteres Mal sprang die Witke GmbH ein: Mit einer unter Zeitdruck speziell konstruierten und später patentierten Einblasvorrichtung wurde der Auftrag angenommen und erfolgreich durchgeführt.

2001: Großprojekt Erdfunkstelle Aflenz

2001: Großprojekt Erdfunkstelle Aflenz

Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war der Großauftrag der Erdfunkstelle in Aflenz zur Sanierung der Heizelemente eines Parabolspiegels mit 35 m Durchmesser. Die Witke GmbH konnte sich bei diesem aufwändigen Projekt – aufgrund des Lösungsansatzes der Reparatur statt eines Neukaufs – gegen die Angebote marktführender Unternehmen durchsetzen. Nach einer Reparaturzeit von über 2 Jahren war die Anlage (mit einer Leistung von 300kW!) funktionstüchtig – sie läuft nach wie vor störungsfrei. Bis heute führt die Witke GmbH für die Erdfunkstelle Aflenz mechanische Lösungen (Drehbereichserweiterung) und auch Hohlleiterverlegungen sowie Heizungssteuerungen durch.

2009: Unternehmen im vollständigen Eigentum

2009: Unternehmen im vollständigen Eigentum

Nachdem der Unternehmensanteil eines Mitgründers der Witke GmbH von der Familie Witke in diesem Jahr erworben wurde, steht diese samt ihren Liegenschaften nun zu 100 % im Eigentum der Familie.

2014: Generationswechsel und staatliche Auszeichnung

2014: Generationswechsel und staatliche Auszeichnung

Firmengründer Ing. Josef Witke übergab die Geschäftsführung offiziell an seine Töchter Ing. Kathrin Witke und Nikola Nemec-Witke, die das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bereits seit acht Jahren erfolgreich führten. Außerdem erhielt die Ing. Witke GmbH im selben Jahr die Auszeichnung „Staatlich ausgezeichnetes Unternehmen“ – eine Ehrung für Betriebe, die sich durch außergewöhnliche Leistungen um die österreichische Wirtschaft Verdienste erworben haben und im betreffenden Wirtschaftszweig bundesweit eine führende und allgemein geachtete Stellung einnehmen.

2016: Erneuter Umzug

2016: Erneuter Umzug

Die wachsende Mitarbeiterzahl sowie eine Vielzahl von Aufgabengebieten hat die Verantwortlichen der Witke GmbH im Jahr 2016 dazu bewogen, den Standort auf der Simmeringer Hauptstraße 257 zu wechseln. Nicht weit von dieser Adresse wurde ein Objekt auf der Simmeringer Hauptstraße 497 erworben und saniert, sowie eine Lagerhalle auf dem Grundstück errichtet. Nunmehr betreut die Witke GmbH mit etwa 69 Mitarbeitern und ca. 35 KFZ ihre Kunden zur vollsten Zufriedenheit.